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Gute Policey: Öffentliche Ordnung in der Frühen Neuzeit

Artikelnummer
AutorAndrea Iseli Ludwig
5258824603
IdiomaGermany - English
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Gute Policey, Policeyordnung. Während Policey oder Policeyordnung im modernen Verständnis als eine staatliche Behörde zur Durchsetzung und Bewahrung von Ordnung und Sicherheit aufgefasst wird, so bezeichnete der Begriff in der Frühen Neuzeit eine allgemeine „gute Ordnung“ des Gemeinwesens.

zu „Konzept und Alltag der guten Policey im Alten Europa“ (S. 12) vor. In ihrem kom-pakten Handbuch liefert sie eine pointierte Geschichte „öffentliche[r] Ordnung in der Frühen Neuzeit“ – so der Untertitel – und ver-misst zudem die Reichweiten Guter Policey in geographischer Hinsicht als europäisches

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der frühen Neuzeit. Die erste Sektion thematisierte an- ... Policey, öffentliche Ordnung und das Militär. Aufgaben des Militärs bei der Aufrechterhaltung "guter Policey" in der frühen Neuzeit Author: Eva Wiebel Subject: Scholarly review published by H-Net Reviews Created Date:

In ihrem kompakten Handbuch liefert sie eine pointierte Geschichte „öffentliche[r] Ordnung in der Frühen Neuzeit“ – so der Untertitel – und vermisst zudem die Reichweiten Guter Policey in geographischer Hinsicht als europäisches Phänomen sowie in theoretischer Hinsicht als Ersatz für die (Epochen-)Konzepte des Absolutismus und der Sozialdisziplinierung.

Die Entstehung des öffentlichen Raumes in Oberdeutschland, Frankfurt 2003; Iseli, Andrea, Gute Policey: Öffentliche Ordnung in der Frühen Neuzeit (UTB, 3271), Stuttgart 2009 Sonstiges Sprechstunde: Di., 17:30 Uhr - 18:30 Uhr (Eintrag in Liste erforderlich)

In der Frühen Neuzeit erließen die Obrigkeiten in Europa eine Vielzahl von Gesetzen, die unter dem Begriff der "guten Policey" die Ordnung des Gemeinwesens herstellen sollten. Dieser neue Typus staatlicher Ordnungsgesetzgebung reglementierte nahezu alle Bereiche von Wirtschaft und Gesellschaft und zielte auf soziale Kontrolle und Disziplinierung.

Schließlich werden Theorie und Praxis der frühneuzeitlichen Guten Policey als Interpretationsmuster der Frühen Neuzeit diskutiert. Ziel der einzelnen Kapitel ist zudem, einerseits die Spezifika des frühneuzeitlichen Verständnisses einer guten Ordnung auf theoretischer, verwaltungstechnischer und politischer Ebene nachzuzeichnen.

„Polizei“ bedeutete in jener Zeit nicht Polizisten oder eine Behörde, sondern „gute Ordnung und Verwaltung“ des öffentlichen Lebens. Deren Ziele, Inhalte und Mittel wurden in der jeweiligen regionalen Polizeiordnung konkretisiert. Zeitgenössisch wurde der Begriff häufig als Policey geschrieben. Die Forschung hat diese Schreibweise ...

Die vorliegenden Publikationen zur "guten Policey", das heißt zur guten Ordnung des Gemeinwesens, eint auf den ersten Blick nicht nur der gemeinsame und sich in der Frühneuzeitforschung einer zunehmenden Beliebtheit erfreuende Themenkomplex, sondern auch das verdienstvolle Anliegen, die lange wenig beachtete Quellengruppe der Policeyordnungen und -mandate, die eben diese "gute Policey ...

„Policey“ in der Frühen Neuzeit. Obrigkeitliche Reglementierung des Alltags zwischen Norm und Praxis ... Die "gute" Policey im Schwäbischen Reichskreis, unter besonderer Berücksichtigung ... HANSCHMIDT, ALWIN: Die "Kirchen Policey Ordnung zu Neukaunitz" in der Grafschaft Rietberg von 1749, in: Westfälische Zeitschrift 151/152 (2001/2 ...

Öffentliche Ordnung in der Frühen Neuzeit Erscheinungsjahr 2009 Erscheinungsort Stuttgart Verlag Ulmer Reihe UTB Reihennummer 3271 Umfang 162 ISBN 978-3-8252-3271-9 Thematische Klassifikation Geschichte allgemein, Rechtsgeschichte Zeitliche Klassifikation Neuzeit bis 1900 → 18. Jh., Neuzeit bis 1900 → 17.

PDF | Rezensiertes Werk:Andrea Iseli, Gute Policey. Öffentliche Ordnung in der Frühen Neuzeit, Stuttgart: UTB 2009, 162 S., ISBN 978-3-8252-3271-9

Iseli, Andrea, Gute Policey. Öffentliche Ordnung in der frühen Neuzeit (= UTB 3271). UTB, Stuttgart 2009. 162 S., 12 Abb. Besprochen von Michael Stolleis. Es war an der Zeit. Nach fast 20 Jahren intensiver Hinwendung von Rechts- und Sozialgeschichte zu den Fragen der „guten Policey“ schien eine Zwischensumme überfällig.

Iseli, Andrea, Gute Policey : öffentliche Ordnung in der Frühen Neuzeit, Stuttgart 2009 (zit.: Iseli, Gute Policey) Justi, Johann Heinrich Gottlobs von, Grundsätze der Policey-Wissenschaft in einem vernünftigen, auf den Endzweck der Policey gegründeten, Zusammenhange und zum Gebrauch Academischer Vorlesungen abgefasset, Göttingen 1756, Seiten „Vorrede`` und 3-14 (zit.:

Öffentliche Ordnung in der frühen Neuzeit, Stuttgart 2009. 2 Landts- und policeyordnung der fürstenthumben Obern vnd Nidern Bayern (1616), in: W ÜST , Wolfgang (Hrsg.): Die „gute“ Policey im Reichskreis. zur frühmodernen Normensetzung in den Kernregionen des Alten Reiches, Bd.

Policey kompakt [Rezension von: Andrea Iseli, Gute Policey. Öffentliche Ordnung in der Frühen Neuzeit, Stuttgart: UTB 2009]. Rechtsgeschichte: Zeitschrift des Max-Planck-Instituts für Europäische Rechtsgeschichte Rg, 17, 195-197.

Zusammenfassung. Im frühneuzeitlichen Heiligen Römischen Reich deutscher Nation war die Entwicklung von Sicherheit als einem zentralen Leitbegriff und einem wesentlichen Betätigungsfeld staatlichen Handelns eng mit dem Konzept der guten Policey – der Ordnung eines Gemeinwesens – verbunden. Gute Policey fungierte als zentraler politischer und gesellschaftlicher Leitbegriff und sollte vor ...

Die Reichspolizeiordungen in der Frühen Neuzeit. Funktion und Wirkung im Hochstift Bamberg im 17. Jahrhundert - - Hausarbeit - Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit - Arbeiten publizieren: Bachelorarbeit, Masterarbeit, Hausarbeit oder Dissertation

Schließlich werden Theorie und Praxis der frühneuzeitlichen Guten Policey als Interpretationsmuster der Frühen Neuzeit diskutiert. Ziel der einzelnen Kapitel ist zudem, einerseits die Spezifika des frühneuzeitlichen Verständnisses einer guten Ordnung auf theoretischer, verwaltungstechnischer und politischer Ebene nachzuzeichnen.

Iseli, Andrea, Gute Policey. Öffentliche Ordnung in der Frühen Neuzeit, Stuttgart 2009, Ulmer, 162 S./ Abb., € 12,90. Rezensiert von Lothar Schilling in der ZHF ...

Das Buch behandelt Theorie und Praxis der Guten Policey und zeigt deren Bedeutung als Schlüsselbegriff für das frühneuzeitliche Verständnis von Staat und Gesellschaft. Handbuchartig wird in die theoretischen W

anDrea iseli: Gute Policey. Öffentliche Ordnung in der Frühen Neuzeit (UTB 3271). Ulmer, Stutt-gart 2009, 162 S. (12 Abb.), 12,90 €. Im Heiligen Römischen Reich deutscher Nation und den zugeordneten Reichskreisen setzten das Reichsoberhaupt, die legislativen Reichsorgane, allen voran die Reichstage, und die Reichsstände

Das diesjährige Treffen des Arbeitskreises 'Policey/ Polizei im vormodernen Europa' beschäftigte sich deshalb mit der Rolle des Militärs in policeylichen Regulierungsbereichen der frühen Neuzeit. Die erste Sektion thematisierte anhand zweier sehr unterschiedlicher Fallbeispiele die Praxis der Ausübung polizeilicher Aufgaben durch das Militär im 18.

In ihrem kompakten Handbuch liefert sie eine pointierte Geschichte „öffentliche[r] Ordnung in der Frühen Neuzeit“ – so der Untertitel – und vermisst zudem die Reichweiten Guter Policey in geographischer Hinsicht als europäisches Phänomen sowie in theoretischer Hinsicht als Ersatz für die (Epochen-)Konzepte des Absolutismus und der Sozialdisziplinierung.

Jahrhunderts: Derzeitiger Forschungsstand und Perspektiven - J. Pánek: Policey und Sozialdisziplinierung in Böhmen und Mähren in der Frühen Neuzeit - P. van Peteghem: Policeygesetzgebung in der Republik der Vereinigten Provinzen - A. Rigaudière: La notion de police dans la législation française du Moyen age aux temps modernes - B. Szabó: Policey in Ungarn im 16.-18.

Download Citation on ResearchGate | Sicherheit und gute Policey im frühneuzeitlichen Alten Reich | Im frühneuzeitlichen Heiligen Römischen Reich deutscher Nation war die Entwicklung von ...

Rezension zu: Andrea Iseli, Gute Policey. Öffentliche Ordnung in der Frühen Neuzeit. Stuttgart 2009, in: H-Soz-u-Kult, 19.04.2011. Rezension zu: Gerd van den Heuvel, Adlige Herrschaft, bäuerlicher Widerstand und territorialstaatliche Souveränität. Die „Hoch- und Freiheit Gesmold“ (Hochstift Osnabrück) im 18. und frühen 19.

ist nicht bekannt (vgl. ANDREA ISELI, Gute Policey. Öffentliche Ordnung in der Frühen Neuzeit, Stuttgart 2009, S. 14). 11 Der Begriff „Policey“ ist von den burgundischen in die deutschen Amtsstuben eingegangen (vgl. ISELI [Fn. 10], S. 15).